
Schilder, die verstanden und befolgt werden.
Ein Schild hat nur wenige Sekunden Zeit. Menschen müssen es wahrnehmen, verstehen und wissen, was sie tun oder lassen sollen.
Wir entwickeln Verbots-, Gebots- und Hinweisschilder, die Informationen auf das Wesentliche reduzieren und Verhalten verständlich kommunizieren. Dabei verbinden wir klare Sprache, visuelle Gestaltung und Erkenntnisse darüber, wie Menschen Informationen wahrnehmen und darauf reagieren.
Warum funktionieren viele Verbots- und Gebotsschilder nicht?
Viele Schilder werden gesehen und trotzdem ignoriert. Das liegt häufig daran, dass sie eine Regel kommunizieren, aber zu wenig darüber nachgedacht wurde, wie Menschen diese Regel wahrnehmen und darauf reagieren.
Ein „Essen verboten“, „Rauchen verboten“ oder „Hundekot verboten“ enthält eine klare Information. In vielen Fällen kennt die Zielgruppe diese Regel bereits. Sie trotzdem noch einmal auf ein Schild zu schreiben, verändert das Verhalten nicht automatisch.
Andere Schilder scheitern schon früher: Sie enthalten zu viel Text, sind schlecht platziert oder verwenden Symbole, deren Bedeutung nicht eindeutig ist.
Typische Probleme sind:
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zu viel Text
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zu kleine Schrift
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unverständliche Piktogramme
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mehrere Botschaften gleichzeitig
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bürokratische Sprache
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fehlende visuelle Hierarchie
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schlechte Platzierung
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Gewöhnungseffekt
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fehlender Bezug zur Situation
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unklare Konsequenzen
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falsche Ansprache
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sprachliche Barrieren
Gesehen bedeutet noch lange nicht verstanden. Verstanden bedeutet noch lange nicht befolgt.
Was muss ein wirksames Schild leisten?
Ein Schild muss innerhalb weniger Sekunden eine Kommunikationsaufgabe erfüllen. Je nach Situation bleibt dafür manchmal nur ein kurzer Blick.
Deshalb müssen Botschaft, Gestaltung und Platzierung konsequent auf die jeweilige Nutzungssituation abgestimmt werden.
Auffallen
Das Schild muss im relevanten Moment wahrgenommen werden. Gestaltung, Größe, Kontrast und Platzierung entscheiden darüber, ob eine Botschaft überhaupt Aufmerksamkeit bekommt.
Verstanden werden.
Die Bedeutung muss möglichst schnell und eindeutig erfassbar sein. Sprache und Visualisierung dürfen keinen unnötigen Interpretationsspielraum schaffen.
Relevant sein
Menschen müssen erkennen, dass die Botschaft sie und ihre aktuelle Situation betrifft.
Verhalten auslösen
Es muss klar sein, was getan oder unterlassen werden soll. Die Information wird damit zu einer konkreten Handlungsaufforderung.
Erinnerbar sein
Bei wiederkehrenden Situationen kann eine ungewöhnliche oder emotionale Botschaft dazu beitragen, dass die Regel im Gedächtnis bleibt.
Sehen. Verstehen. Handeln.
Warum reicht „Verboten“ oft nicht aus?
Ein Schild kann eine Regel korrekt kommunizieren und trotzdem kaum Verhalten verändern.
Nehmen wir ein klassisches Beispiel:
„Hundekot verboten.“
Die meisten Hundebesitzer wissen bereits, dass sie die Hinterlassenschaften ihres Hundes entfernen sollen. Das Informationsdefizit dürfte überschaubar sein.
Ähnlich verhält es sich mit Botschaften wie:
„Essen verboten.“
Wer trotzdem isst, hat die Regel häufig nicht übersehen oder intellektuell missverstanden. Die Information allein war einfach nicht stark genug, um das Verhalten zu verändern.
Deshalb stellen wir bei der Entwicklung eines Schildes eine zusätzliche Frage:
Warum sollte sich ein Mensch an diese Regel halten?
Die Antwort darauf kann die Kommunikation entscheidend verändern.
Wie können Schilder Verhalten beeinflussen?
Menschen treffen viele Entscheidungen schnell und intuitiv. Ein wirksames Schild berücksichtigt deshalb neben der Information auch die Situation, Motivation und Wahrnehmung der Zielgruppe.
Je nach Thema können unterschiedliche kommunikative Mechanismen eingesetzt werden.
Konsequenzen sichtbar machen
Menschen verstehen besser, warum eine Regel relevant ist, wenn sie erkennen, welche Folgen ihr Verhalten haben kann.
Aus einem abstrakten Verbot wird ein nachvollziehbarer Zusammenhang zwischen Verhalten und Konsequenz.
Empathie erzeugen
Wer ist vom Verhalten betroffen?
Ein Schild kann zeigen, welche Auswirkungen eine Handlung auf andere Menschen, Tiere oder die Umgebung hat. Dadurch bekommt eine abstrakte Regel eine konkrete Bedeutung.
Soziale Normen nutzen
Menschen orientieren sich am Verhalten anderer. Kommunikation kann deshalb sichtbar machen, welches Verhalten in einer bestimmten Situation erwartet oder von der Mehrheit bereits praktiziert wird.
Verantwortung konkret machen
Allgemeine Regeln fühlen sich schnell unpersönlich an. Eine direkte und situationsbezogene Ansprache kann deutlich machen, dass die handelnde Person selbst Einfluss auf das Ergebnis hat.
Nutzen vermitteln
Gebote werden nachvollziehbarer, wenn Menschen verstehen, welchen konkreten Nutzen das gewünschte Verhalten hat.
Humor einsetzen
Humor und überraschende Botschaften können Gewöhnung durchbrechen und Aufmerksamkeit erzeugen. Voraussetzung ist, dass Humor zur Situation und zur Zielgruppe passt.
Emotion einsetzen
Emotionen können dazu führen, dass Menschen kurz innehalten und eine Botschaft intensiver wahrnehmen. Welche Emotion geeignet ist, hängt vom Thema ab.
Bei Hundekot darf Kommunikation durchaus überraschen. Bei Hochspannung sind kreative Experimente verständlicherweise weniger gefragt.
Wie wird aus einem Verbot eine wirksame Botschaft?
Die Ausgangslage ist häufig eine sehr einfache Regel.
Zum Beispiel:
„Hundekot verboten.“
Statt diese Information lediglich größer oder auffälliger zu gestalten, analysieren wir, warum Menschen ihr Verhalten ändern sollten. Daraus können unterschiedliche kommunikative Strategien entstehen.
Empathie
Wer leidet unter dem unerwünschten Verhalten? Kinder, Anrainer, Mitarbeiter oder andere Nutzer einer Fläche? Die Kommunikation macht diese Konsequenz sichtbar.
Soziale Norm
Welches Verhalten wird von anderen Menschen erwartet und bereits praktiziert?Die Botschaft kann zeigen, dass verantwortungsvolles Verhalten selbstverständlich zur Nutzung des gemeinsamen Raums gehört.
Konsequenz
Welche unmittelbaren Folgen entstehen durch das Verhalten?
Eine konkrete Konsequenz ist häufig verständlicher als ein abstraktes Verbot.
Humor
Eine unerwartete Formulierung oder visuelle Idee kann Aufmerksamkeit erzeugen und dafür sorgen, dass eine längst bekannte Regel neu wahrgenommen wird. Die geeignete Strategie hängt immer von Zielgruppe, Situation und gewünschtem Verhalten ab.
Wie kann ein Schild auch ohne viel Text verstanden werden?
Schilder können sprachliche Barrieren reduzieren, wenn eindeutige Piktogramme, Illustrationen, Farben und visuelle Situationen die zentrale Botschaft vermitteln.
Das ist besonders relevant im öffentlichen Raum, im Verkehr, im Tourismus, auf Baustellen und in internationalen Unternehmen.
Menschen mit unterschiedlichen Muttersprachen müssen eine Botschaft häufig innerhalb weniger Sekunden verstehen können.
Dafür können wir beispielsweise einsetzen:
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Piktogramme
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Illustrationen
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Richtig-Falsch-Darstellungen
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eindeutige Handlungssituationen
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Farbcodierungen
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kurze mehrsprachige Texte
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international etablierte Symbole
Dabei gilt:
Je schneller ein Schild verstanden werden muss, desto weniger sollte es erklären müssen.
Welche Arten von Schildern entwickeln wir?
Je nach Kommunikationsaufgabe können Schilder unterschiedliche Funktionen erfüllen. Entscheidend ist, welches Verhalten oder welche Information vermittelt werden soll.
H3: Verbotsschilder
Verbotsschilder zeigen, welches Verhalten unterlassen werden soll.
Typische Themen sind:
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Rauchen
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Essen und Trinken
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Zutritt
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Hundekot
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Parken
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Ablagerungen
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Fotografieren
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Nutzung bestimmter Bereiche
Gebotsschilder
Gebotsschilder zeigen, welches Verhalten erwartet oder vorgeschrieben wird.
Beispiele sind:
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Schutzkleidung verwenden
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Türen schließen
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bestimmte Wege benutzen
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Abfälle trennen
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Sicherheitsmaßnahmen einhalten
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Rücksicht nehmen
Hinweisschilder
Hinweisschilder vermitteln Informationen, die für eine bestimmte Situation oder einen bestimmten Ort relevant sind.
Sicherheitsschilder
Sicherheitsschilder kommunizieren Gefahren, Verbote und notwendige Schutzmaßnahmen. Wo standardisierte Sicherheitskennzeichnungen vorgeschrieben sind, müssen die entsprechenden Vorgaben berücksichtigt werden.
H3: Verhaltensschilder
Verhaltensschilder vermitteln Regeln für öffentliche oder gemeinsam genutzte Räume. Hier kann die Kommunikation besonders stark mit Motivation, Empathie, sozialen Normen oder Humor arbeiten.
Wie können Behörden und Gemeinden Regeln mit Schildern besser kommunizieren?
Behörden und Gemeinden kommunizieren täglich Regeln für gemeinsam genutzte Räume. Gerade dort werden Schilder von sehr unterschiedlichen Menschen gesehen und müssen schnell verständlich sein.
Typische Einsatzbereiche sind:
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Parks und Grünanlagen
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Müll und Sauberkeit
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Hundehaltung
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Spielplätze
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öffentliche Gebäude
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Schulen
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Schwimmbäder
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Veranstaltungen
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Verkehrsflächen
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Friedhöfe
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öffentliche WC-Anlagen
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Naturschutzgebiete
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Freizeitanlagen
Dabei lohnt sich ein genauer Blick auf bestehende Beschilderungen.
Wird ein Verbot trotz Schild ständig ignoriert, liegt das Problem möglicherweise nicht an fehlender Information.
Wenn eine Regel ständig ignoriert wird, braucht es vielleicht nicht mehr Schilder. Es braucht bessere.
Wie müssen Schilder im öffentlichen Verkehr gestaltet sein?
Im öffentlichen Verkehr treffen sehr unterschiedliche Zielgruppen aufeinander. Menschen unterschiedlichen Alters, unterschiedlicher Herkunft und mit unterschiedlichen Sprachkenntnissen müssen Informationen oft innerhalb weniger Sekunden erfassen.
Das betrifft beispielsweise:
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Essen und Trinken
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Rauchen
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Fahrräder
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Gepäck
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Sicherheit
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Rücksichtnahme
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Zutritt
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Verhalten im Notfall
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Nutzung bestimmter Bereiche
Bahnhöfe, Haltestellen, Flughäfen und Verkehrsmittel stellen hohe Anforderungen an schnelle Orientierung und eindeutige Kommunikation.
Je internationaler die Zielgruppe, desto wichtiger werden verständliche Piktogramme und visuelle Kommunikation.
Welche Schilder brauchen Unternehmen und Organisationen?
Auch Unternehmen und Organisationen kommunizieren zahlreiche Regeln über Schilder.
Typische Einsatzbereiche sind:
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Büros
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Produktionsstätten
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Lager
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Kundenbereiche
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Veranstaltungen
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Betriebsgelände
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Mitarbeiterbereiche
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Hygiene
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Sicherheit
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Besucherinformationen
Dabei können Schilder sowohl verbindliche Vorgaben als auch erwünschtes Verhalten vermitteln.
Wir analysieren, welche Botschaft kommuniziert werden soll und wie sie von der jeweiligen Zielgruppe möglichst schnell verstanden wird.
Wie müssen Schilder in Industrie und auf Baustellen funktionieren?
In Industrie und auf Baustellen müssen Informationen häufig unter schwierigen Bedingungen funktionieren.
Menschen bewegen sich, Maschinen laufen, die Umgebung ist laut und Mitarbeiter haben unterschiedliche sprachliche Voraussetzungen. Für lange Erklärungen bleibt wenig Zeit.
Typische Themen sind:
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Arbeitssicherheit
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persönliche Schutzausrüstung
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Gefahrenbereiche
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Maschinen
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Zutrittsregeln
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Verkehrswege
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Baustellenschutz
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Umweltauflagen
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Notfallinformationen
Hier sind klare visuelle Hierarchien, eindeutige Symbole und eine konsequente Reduktion besonders wichtig.
Information muss auch unter Zeitdruck, bei Lärm und über Sprachgrenzen hinweg funktionieren.
Wie gestalten wir verständliche und wirksame Schilder?
Ein wirksames Schild beginnt nicht mit der Gestaltung. Zuerst muss klar sein, welches Verhalten erreicht werden soll und warum die bisherige Kommunikation möglicherweise nicht funktioniert.
1. Verhalten definieren
Was sollen Menschen konkret tun oder unterlassen?
Je genauer das gewünschte Verhalten definiert ist, desto präziser kann die Botschaft entwickelt werden.
2. Zielgruppe analysieren
Wer sieht das Schild? Welche Sprache, welches Vorwissen und welche Erwartungen können vorausgesetzt werden?
3. Situation analysieren
Wo befindet sich die Person, wenn sie das Schild sieht? Wie weit ist sie entfernt? Bewegt sie sich? Wie viel Zeit bleibt für die Wahrnehmung?
4. Kommunikationsbarriere identifizieren
Warum wird die bestehende Regel möglicherweise nicht verstanden oder befolgt?
Fehlt Information? Wird das Schild übersehen? Ist die Botschaft irrelevant? Oder fehlt schlicht die Motivation, sich daran zu halten?
5. Kommunikationsstrategie entwickeln
Je nach Situation können Information, Konsequenzen, Empathie, soziale Normen, Humor oder andere kommunikative Mechanismen eingesetzt werden.
6. Botschaft reduzieren
Wir reduzieren die Kommunikation auf das, was im entscheidenden Moment verstanden werden muss.
7. Visualisierung entwickeln
Je nach Botschaft kommen Piktogramme, Illustrationen, Fotografie, Typografie oder Kombinationen verschiedener Elemente zum Einsatz.
8. Gestaltung optimieren
Größe, Kontrast, Schrift, Informationshierarchie und visuelle Führung werden an die Nutzungssituation angepasst.
9. Verständnis überprüfen
Am Ende zählt eine einfache Frage:
Versteht die Zielgruppe innerhalb weniger Sekunden, was gemeint ist und was sie tun soll?
Wo sollte ein Schild angebracht werden?
Auch das beste Schild kann seine Aufgabe nur erfüllen, wenn es im richtigen Moment gesehen wird.
Die Platzierung ist deshalb Teil der Kommunikation.
Dabei berücksichtigen wir unter anderem:
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Blickrichtung
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Betrachtungsabstand
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Bewegungsgeschwindigkeit
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Betrachtungsdauer
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Lichtverhältnisse
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Umgebung
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konkurrierende Informationen
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Größe
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Höhe
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Zeitpunkt der Entscheidung
Ein Verbot, das erst sichtbar wird, nachdem die Entscheidung bereits getroffen wurde, kommt kommunikativ etwas spät zur Party.
Ein Schild muss dort wirken, wo die Entscheidung getroffen wird.
Piktogramm, Text oder Illustration: Was funktioniert auf einem Schild am besten?
Das geeignete Format hängt davon ab, wie komplex die Botschaft ist und wie schnell sie verstanden werden muss.
Piktogramm
Piktogramme eignen sich für Botschaften, die schnell erkannt und eindeutig dargestellt werden können. Besonders wirksam sind etablierte Symbole, deren Bedeutung der Zielgruppe bereits bekannt ist.
Text
Text eignet sich, wenn eine Botschaft präzisiert, erklärt oder in einen bestimmten Kontext gesetzt werden muss.
Illustration
Illustrationen eignen sich besonders, wenn eine konkrete Situation oder Handlung gezeigt werden soll. Richtiges und falsches Verhalten kann dadurch unmittelbar sichtbar werden.
Kombination
Häufig ist die Verbindung aus visueller Information und wenigen Worten besonders wirksam. Das Bild ermöglicht schnelle Erfassung, der Text schafft zusätzliche Eindeutigkeit.
Das Medium folgt der Botschaft und der Nutzungssituation.
Wann braucht es standardisierte Sicherheitsschilder?
Für bestimmte Gefahren, Verbote und Gebote bestehen standardisierte Sicherheitskennzeichnungen und rechtliche Vorgaben. Wo solche Standards gelten, müssen sie eingehalten werden.
Individuelle Kommunikationslösungen eignen sich vor allem dort, wo Verhalten zusätzlich erklärt oder beeinflusst werden soll.
Das kann beispielsweise sinnvoll sein, wenn:
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eine Regel regelmäßig ignoriert wird
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zusätzliche Erklärung notwendig ist
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unterschiedliche Sprachkenntnisse berücksichtigt werden müssen
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Standardkennzeichnung allein nicht ausreicht
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soziale Regeln kommuniziert werden
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eine Kampagne rund um ein bestimmtes Verhalten entwickelt wird
Standardisierte Sicherheitskennzeichnungen und verständliche Zusatzkommunikation können dabei gemeinsam eingesetzt werden.
Können bestehende Schilder verständlicher und wirksamer gemacht werden?
Ja. Häufig muss nicht die gesamte Beschilderung neu erfunden werden.
Wir analysieren bestehende Schilder und prüfen, wo kommunikative Barrieren liegen.
Dabei betrachten wir unter anderem:
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Botschaft
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Sprache
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Verständlichkeit
-
Piktogramme
-
visuelle Hierarchie
-
Kontrast
-
Lesbarkeit
-
Platzierung
-
Zielgruppe
-
Nutzungssituation
-
gewünschtes Verhalten
Darauf aufbauend können bestehende Schilder optimiert oder neue kommunikative Ansätze entwickelt werden.
Gesehen. Verstanden. Befolgt.
Zeigt uns eure Schilder und die Regeln dahinter. Wir analysieren Botschaft, Zielgruppe und Situation und entwickeln daraus eine Kommunikation, die schnell verstanden wird und das gewünschte Verhalten unterstützt.