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Warum sind „dumme Icons“ ein Problem?

  • 22. Apr.
  • 2 Min. Lesezeit

Aktualisiert: 5. Mai

Icons sollen Klarheit schaffen. Viele schaffen Verwirrung.


„Dumme Icons“ sind Symbole ohne klare, sofort erkennbare Bedeutung. Und genau das kann zum Problem werden. Icons sollen Inhalte schneller verständlich machen, ein Blick sollte im Idealfall reichen. Wenn man über die Botschaft rätseln muss, erfüllt das Symbol seinen Zweck nicht. Statt Klarheit entsteht Unsicherheit.



Woran erkennt man ein schlechtes Icon?


Ein schlechtes Icon erkennt man daran, dass seine Bedeutung nicht intuitiv erfassbar ist. Typisch sind neu erfundene Formen ohne Bezug, fehlende visuelle Standards oder Symbole ohne erlernte Bedeutung. Wenn man erst überlegen müssen, was gemeint ist, ist das Icon bereits gescheitert.



Warum ist Individualität bei Icons oft ein Denkfehler?


Der Wunsch nach Einzigartigkeit erzeugt Symbole, die niemand kennt. Individualität bei Icons führt oft zu schlechter Verständlichkeit, weil bekannte Muster bewusst verlassen werden. Icons sind Werkzeuge. Sie müssen funktionieren, nicht auffallen. Verständlichkeit schlägt Originalität.



Warum verschlechtern schlechte Icons die Nutzererfahrung?


Schlechte Icons erschweren die Nutzererfahrung, weil sie zusätzlichen Denkaufwand erzeugen. Menschen versuchen, das Symbol zu interpretieren. Das kostet Zeit und Aufmerksamkeit. Was eigentlich vereinfachen soll, macht die Nutzung komplizierter und langsamer.



Warum ist ein unverständliches Icon schlimmer als gar kein Icon?


Ein unverständliches Icon ist schlechter als kein Icon, weil es den Lesefluss unterbricht. Ohne Icon wird der Text direkt erfasst. Mit einem unklaren Symbol beginnt ein Interpretationsprozess. Das führt zu Reibung und erhöht die kognitive Belastung.



Welche typischen Beispiele für schlechte Icons gibt es?


Typische Beispiele sind abstrakte Formen ohne erkennbare Funktion, interne Symboliken ohne externen Bezug, überdesignte Icons ohne klare Aussage und Metaphern, die zu weit hergeholt sind. Alles, was erklärt werden muss, ist als Icon ungeeignet.



Was macht gute Icons verständlich und wirksam?


Gute Icons sind sofort verständlich, weil sie bekannte visuelle Muster nutzen. Beispiele sind der Mülleimer für „löschen“, die Lupe für „Suche“ oder das Zahnrad für „Einstellungen“. Diese Symbole funktionieren, weil sie gelernt und etabliert sind. Sie reduzieren Komplexität, statt sie zu erhöhen.



Was tun, wenn es kein passendes Icon gibt?


Wenn es kein passendes Icon gibt, sollte man auf ein Symbol verzichten und stattdessen klaren Text verwenden. Ein präziser Begriff ist immer besser als ein missverständliches Bild. Verständlichkeit hat Vorrang.



Was bedeutet das für den praktischen Einsatz von Icons?


Icons sind funktionale Elemente, keine Dekoration. Sie sollen Inhalte schneller erfassbar machen. Schlechte Icons brechen dieses Versprechen. Sie wirken vielleicht visuell interessant, leisten aber keinen Beitrag zur Verständlichkeit und können im schlimmsten Fall Verwirrung erzeugen.

 
 
 

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